Hallo an alle,
freut uns dass euch unsere Bilder so gefallen bzw. beschaeftigen. Das Bild „Schauen aber nicht anfassen“ war eigentlich nur nen Gag. Ferdi hat es auf dem Bild nur so gedreht, als ob ich die Maedels anschauen wuerde. Aber trotzdem danke fuer eure aufschlussreichen Lebensweisheiten.
Huebsche Maedels sind hier sowieso eher Mangelware, vorallem die Einheimischen haben oefters mal nen Pollo mit Tortilla zuviel und somit sehen Frauen speziell in Mexiko, deutschen Biertrinkern aehnlich.
Die Ruekfahrt von Roatan, die uns ja bekanntlich Kopfzerbrechen bereitete, war ganz unerwartet perfekt und Ferdi hat sich ganz umsonst in die Hosen gemacht. Nach einem wie so oft nahrreichen, aber unueblichen Fruehstuek bei Burger King, gings damm weiter mit dem Bus auf eine laaange Fahrt nach Santa Rosa de Copan. Letztendlich sind wir dann aber in Corquin, dem Au von Honduras, gelandet. Bei unserem Abendessen hatten wir einen netten Plausch mit drei honduresen, die sich gern durchs deutsche Sozialsystem schummeln wuerden. Komischerweise hies in diesem kleinen Kaff das Viertel Berlin und unser Hotel auch , jaja die deutsche Geschichte hats zu was gebracht. SChon laenger vervolgten wir den Wunsch auf eigne Faust durch die Berge zu stapfeln und so gingen wir am naechsten Tag mit kompletter Montur von Belen Gualcho aus nach San Manuel de Colohuete. Als weisse hat mans schwer unauffaellig ueber einen gefuellten Marktplatz zu laufen. In diesen Regiomem treiben sich so gut wie nie Touristen rum und wenn dann ist jeder der ein Kopf groessser als sie und weiss ist ein Gringo sprich Ami. Is eigentlich ziemlich schade aber wenn man sich die Amerikanisierung hier unten anschaut logisch. Dem ein oder anderen Indigena musste wir auch schon verklickern, dass die Welt mit Amerika nicht aufhoert oder sogar das Frankreich nicht das Ende der Welt ist, wobei bildlich gesehen die Aussage natuerlich stimmt. Bei Ankunft nach dem 6 stuendigen Gewaltmarsch durch Flora Fauna und 20 km Pferdepoop blieb den Leuten in San MAnuel der Mundoffen stehen und sie brachten uns Gold, Muerre und Weihrauch. Einer von ihnen betete uns auch mit einem „Santissimo de Belen“an( heisst soviel wie heilige scheisse ihr kommt von Belen), weil er so verbluefft ueber unseren Trip war.
Der Trip war kraeftezehrend, aber sau cool und den Umweg „off the beaten track“ ins Inlad absolut wert. Zum Fruehstuck gabs frischgebruehten Kaeffchen von unseren neu gewonnenen Freunden in San Manuel. Bei nen paar runden Mau Mau und nem spaerlichen Abendessen lernten wir Esmerlin, den Zauberer, kennen. Mit ihm und seinen etwa 10 Jahre alten Dorfhomes sind wir am Mittag dann baden im Rio „grande“ gegangen, was anfangs echt cool war aber gegen ende wollten sie fuer alles ein Dollar geschenkt bekommen, was aber auch verstaendlich ist, wenn man sieht wie wir leben koennen und sie leben muessen.
Abschliessend haben wir uns in Honduras auch noch mal ne Portion Maya Ruinen in Copan gegoennt und haben die spanischsprachige Tour gewaehlt und koennen mit Stolz von uns behaupten, dass wir so gut wie alles verstanden haben.
Pathetische Antwort an Herrn Dr. Siebert:
Des oefteren wird uns auf unserer horizonterweiterten Reise, durch ein kulturell und linguistisch differenziertes Land bzw. Laender, bewusst, dass die gelernte Faehigkeit, des Kommunizierens auf hoeheren Ebenen und auf variierenden Sprachen, ein solches Geschenk, und dass ist unser vollster Ernst, und nicht von Gott gegeben sondern durch das Broca’sche und Wernick’sche Gehirnzentrum erlernt, ist.
Auf Deutsch: Geil hier zu sein und mit allen sprechen zu koennen!
Saludos Karl und Florian




