1000 Inseln und ein Vollkorntoast

25 07 2008

Bevor wir uns dem idyllischem Inselleben auf Roatan wirdmen wollten gingen wir noch einmal tief in den von Giftschlangen, Jaguaren und kleinen fiesen Krabblers regiereten Dschungel. Genauer gesagt in den Pico Bonito National Park am Rio Congrejal.

Ein Indianer Jones aehnlicher Ex-Militaerlaster brachte uns von Ceiba an die entlegene Jungel River Lodge.

Rafting am Rio Congrejal

Rafting am Rio Congrejal

Direkt an einem reisenden Wildwasserfluss gelegen, perfekt also um den lange schon ruhenden Adrenalinpegel zu kitzeln. Eine WIldwasser Rafttour lies unsere bettelnden extremsportler Herzen wieder aufleben. Im Army Style besiegten wir mit dem Kampfspruch „Who’s the best? – We Are!“ den Fluss. Im Team mit zwei ergeizigen Amis und dem Drill Captain, ein eingefleischter Rafter aus Honduras, besetzten wir Kampfstern Galaktika, also unser „Yellow Submarine“. Ein harmloser Kampfspruch schien die FLuten nicht zu beeinflussen und so blieb „Papi“ Ferdi ein hautnahes Flusserlebnis nicht verwaehrt. Da er aber davor Heldenhaft den Amerikaner zu seiner Seite gerettet hatte, wurde die Moral nicht beeinflusst.

Am naechsten Tag suchte der Adrenalinkick ein kleines Paeuschen und so ging es zu Fuss ind den Pico Bonito. Bestimmt uerber 100Liter ausgeschwitzt kamen wir an zwei wunderschoenen Wasserfaellen vorbei, haben den Dschungel nah wie nie gesehen und uns mit dem klaren Gebirgswasser erfrischt. Der Proviant in den Tagen war wiedereinmal auf Sparflamme. Als verkoestigung gab es ein lasches Vollkorntoast mit Thousand Island Sosse (Vali, Ferdi hat fuer dich mitgegessen).

Am Nachmittag sprangen wir von einer ca. 8-10 Meter hohen Klippe in den Fluss. Was die Sache aber spannend gemacht hatte, war, dass wir ueber einen Felsvorsprung springen mussten um ueberhaupt ins Wasser zu kommen. Die Landeflaeche im Wasser war von Felsen umringt und gerade einmal 3Meter breit, diese wurde aber von einem Felsen unter Wasser noch etwas eingeschraenkt. Klinkt extrem, und war es auch. Aber es war ein HAMMER geiles Feeling. (Ferdi hat den Stein unter Wasser bei 2Spruengen 2mal getroffen, JuhuUu! Aber nix passiert, Mama)

Auf der selben Stufe wie Helden aus Sagen, Kriegen und sonstigen Geschichten gings auf nach Roatan. Aber wie Hercules & Co haben auch wir unsere Schwaechen. Zwei schwache Maegen vielen der Fahrt auf die Insel zum Opfer und so mussten die zwei Bubis fett abkotzen. Beim DoDo gings schon eher ums Abnippeln.

Roatan

Roatan

Das Schiff ging naemlich; Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter,Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter,Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter…ca. 1.5Std. und damit viel zu lang.

Aber das Schlimme, wir muessen wieder mit dem Schiff zurueck :(

Bis dahin geniessen wir aber noch Flora, Fauna und die geballte Kraft der Sonne, dank der wir schon bald als Gringos marones durchgehen. Somit beantworten wir auch eure Fragen nach dem Wetter. Es SCHEINT die Sonne!!!

Viele Gruesse vom Platz an der Sonne


Aktionen

Information

Eine Antwort

25 07 2008
Marianne, Thomas u. Markus

Hallo Ihr zwei, kann mit eurem Schiffsleiden mitfühlen, hatte dies bei der Kreuzfahrt auch schon. Es ist einem alles egal Hauptsache es geht vorrüber.
Später denkt man nicht mehr daran. Aber vielleicht wird die Rückfahrt nicht so schlimm, denkt immer daran etwas zu esssen (Brot oder so). Aber trotzdem noch
viel Spaß. Wir gehen morgen früh 9.20 von Zürich nach St. Cruz. Heute ist wieder
schönes warmes Wetter, nachdem wir vor 3 Tagen den Kachelofen angeheizt haben, da es so kalt war. Verrückt halt.
Vlg
Matoma

Kommentieren