Get Jungelized

16 07 2008

Da wir ja nicht jeden tag Internetzugang haben, und auch nicht alles immer so malerisch beschreiben koennen muessen wir leider ab jetzt prioritaeten setzen. Wir koennen also nicht alle Erfahrungen in Worte fassen.

Freut uns sehr, dass euch unsere Berichte gefallen, und auch kommentiert werden.

Bilder wuerden wir zwar liebendgern hochladen, aber da die Computer hier dem laid back Lebensstil entsprechend langsam sind, war es bis jetzt einfach nicht moeglich.

Nun aber hop hop ins koerbchen.

Wie versprochen haben wir uns den Karibiktraum auf den Cayes nicht entgehen lassen. Um die karibische Luft zu schnuppern sind wir mit einem 700PS uebermotorisierten Wassertaxi nach San Pedro gefahren. S.P: is eher ne dreckige und touristische Stadt, wo der naive europaeische Urlauber gern auch mal ein bisschen zu viel Geld liegen laesst. Die Fuechse, also wir, gehen nach Caye Caulker, denn dort gibts alles um einiges billiger: Cabañas (kleine Huetten am Strand fuer ca. 20 Euro die Nacht), Schnorcheltoren und Drogen.

Waren schnorcheln uns es war einfach nur cool. Morgend hatte es zwar noch gestuermt, aber optimistisch wie wir sind haben wir uns einschuechtern lassen. Als Low – Budget -Traveller haben wir die „kleine“ Schnorcheltour gewaehlt am local Reef, was aber nicht heisst dass es uns weniger gefallen hat. Nemo haben wir gesucht aber leider nur andere exotische Fische gefunden. Im metertiefen Wasser, wo selbst die kleineren Unter uns ;-) ab und zu stehen konnten, erkundeten wir eines der wahrscheinlich weltbesten Tauchreviere. Der englischen Sprache maechtig fuehlten wir uns im Sprachraum Belize eigentlich unaufhaltsam, bis unser Guide anfing zu reden. Eine Mischung aus Nuscheln, Lisbeln und der Joint von vor wahrscheinlich wenigen Minuten waren zu hoeren…und wir verstanden nichts.

Zum grossen glueck fuer uns waren wir nur zu dritt auf der Tour. Da alles im Leben aber einen haken hat, war der dritte Mann ein Franzos. Ein Lichtblick tat sich auf als wir nur noch zu zweit mit unserem guide im Boot sassen. Orientirungslos wie fast alle Franzosen steuerte er unkontrolliert im Wasser herum. Unsere gutmuetige Art selbst der ein wenig hinterbliebenen Menschen gegenueber, holten wir ihn wieder an Bord. Auch unsre Unterwasser- Wrestling gingen nur auf Dodos kosten.

Nach den Cayes gings fuer uns ins Inland, auf der Suche nach dem „Contraire“, also den Jungel. Mit alten U.S. Schulbussen gings von Belize City ueber Belmopan (Hauptstadt) nach San Ignacio im far west. Dort haben wir uns eine Tour durch den Actun tunuchil Muknal oder so aehnlich Cave gegoennt, Hiking und swimming included. Wir haben endlich unseren lang ersehnten jungel gesehen und konnten endlich durchheizen ( wir sind auf einem Singeltrail hinter unsportlichen Englaendern gelaufen). Den morgendlichen Gag duerft ihr euch jetzt aber nicht entgehen lassen:

In aller Hektik musste der kleine Ferdi morgens noch mal gross A A machen und ging dabei die ganze Sache zu euphorisch an. Ein kurzer drift um die Kurve, den Fokus wo anders und bam…es knallt, der Tukan jauchzt, der BrRruellaffe schnalzt die Zunge und lacht, denn Ferdis Stirn ziert ab jetzt eine 4cm lange Wunde. Auch dieser Dickschaedel konnte dem massiven Urwaldholz des Tuerrahmens nicht standhalten. Mit den Sternen, naeher als sonst gings dann eben auf die Cave Tour und es wurde wieder dunkel. Nach der Cavetour lag unsre Hauptbeschaeftigung im atemberaubenden Kleider- Trocken- werden- Wettbewerb. Wo bei der ein oder andere Wanderschuh jetzt immer noch einen leicht modrigen Geruch hinter sich herzieht.

Unser Fazit ueber Belize: Absolut nette Leute, nen bisschen verkifft manchmal, aber immer hilfsbereit und freundlich. Aufpassen muss man trotzdem, denn der ein oder anderen Gestalt sollte man Abends nicht mehr begegnen. Das Land ist wuenderschoen und wie der Vater (Marcus) einer Familie bei der wir uebernachtet haben sagt:“ We came here not to make money, but to enjoy the laid back attitude.“

Die Gegensaetze kennzeichnen das Land; Der undurchdringliche Jungel und die Karibikkueste, sowie die herunter gekommenen Gebiete und die aufrgund der vielen Steuern ueberteuerten Preise ( Belize ist eines der teuersten Laender in Central America)

Uns hat Bwelize absolut gefallen und sind gespannt was Guatemala alles zu bieten hat.

Dodo und Ferdi


Aktionen

Information

2 Antworten

16 07 2008
Marianne, Thomas u. Markus

Hallo Ihr Lieben, schön wieder von euch zu hören, sind schon etwas unruhig geworden. Habt Ihr eigentlich eine neue Handykarte, damit wir ab und zu einmal
ein SMS schreiben können? Hoffe das ihr in Guatemala gutes Wetter habt, Thomas verfolgt es schon die ganze Zeit im Internet, es zeigt ständig Regen an. Aber man sieht nicht wie lange es regnet. Viel Spaß noch!
VLG
Matoma

20 07 2008
axel

bin mit uwe gut aus den dolomiten zurück und lese mit viel freude eure berichte. Lasst es euch gut gehen, habt viel Spaß und macht weiter so,
euer axel

Kommentieren