¿Would you like to kuscheln?

7 08 2008

Dieser Artikel ist unseren neuen Freunden gewidmet, die wir auf dieser Reisse gewonnen haben. Alle anderen duerfen ihn natuerlich auch lesen.(Freuen uns riesig ueber eure Kommentare!!!)

Es gehoert schon eine grosse Portion Schicksal, dass man den ein oder anderen Reisekompane 2mal trifft. Angefangen hat es mit drei Schwedinnen in unserem Alter. Weiter, bzw. ausgeloest wurde alles in Guatemala am Rio Dulce.

Vor etwa 2 1/2Wochen:

In der Stadt Rio Dulce lernten wir Martin, Theologiestudent aus Holland, kennen. Zusammen fuhren wir zur Finca Tatin wenn ihr euch noch erinnert. Dort trafen wir dann woohl die coolsten und interessantesten Personen, die zu Freunden wurden. Alexis, der Manager der Finca, ein Guatemalteke mit Humor und dem Traum einmal in die Schweiz zu kommen und den Schnee anzufassen. Julie, eine Waldorflehrerin aus San Francisco, die weder noch noch typisch amerikanisch noch oeko ist, dafuer aber total sympathisch, lustig und weltoffen.

Unsere neu gewonnenen Freunde

Unsere neu gewonnenen Freunde

Dass wir Julie in der FInca getroffen haben war Zufall, dass wir sie auf Roatan in Honduras getroffen haben war glueck, aber dass wir sie vor wenigen Tagen in Antigua getroffen haben war schon eine Verabredung. ABER dass wir in Antigua Alexis zur selben Zeit getroffen haben war einfach nur so realistisch, wie einen Hai tanzen zu sehen. Kaum zu glauben aber auch eine Amerikanerin wie Julie, die schon die halbe Welt gesehen hat zieht es auch einmal in das kleine Au. Gegen Ende Dezember und Anfang Januar wollte sie uns besuchen kommen. Sie hat aber gemeint wir sollen erst fragen, bevor wir es Dingfest machen, was wir hiermit tun. Die malerischen Geschichten ueber das idyllisch gelegene Au und Kuehe die lesen und Fernseh schauen, haben es ihr angetan.

Da sie nur unnuetze deutsche Woerter, wie Gummiband, kennt, haben wir ihr ein kleinen aber dafuer einen wertvollen Satz beigebracht: Hast Du lust zu kuscheln?/Would you like to cuddle?/¿Quieres abrazarme?

Die letzten Tage vor ihrer Rueckkehr haben wir alle zusammen, und zeitweise auch Alexis, in Antigua verbracht. Obwohl Antigua von grosser Wichtigkeit fuer unseren Reiskatalog von Anfang an war, uerberkam uns bereits 10 Tage vor Abflug in Cancun eine Abschiedsstimmung, was acuh daran lag, dass uns Julie verlassen musste.

Antigua

Doch die zahlrreichen und fuer uns absolut neuen Vulkane, die wunderschoene Kolonialstilstadt Antigua und

der Geruch frisch gebruehten Arabico Kaffees munterten uns wieder auf und liesen uns den Abflugstag durch den Rauch der 7 Samurai vernbeln und in weite Ferne ruecken. Das intensive Aroma des Cafe negro befluegelte uns fuer unsere Weiterreise an den naechsten Hot Spot in Guatemala: Lago de Atitlan.

Lago de Atitlan

Lago de Atitlan

Der ein oder andere Held soll hier schon hervorgegangen sein und spanische Fregatten sollen mit ihren Gold und Silberladungen auf dem 320 Meter tiefen Grund des Sees liegen. Alles Hirngespinst, der Durchfall hats Ferdi angetan und er faengt an zu halluzinieren wie sein grosser Vater es einst tate. Zur Tatsache: Der Blick auf den angeblich schoensten See der Welt gelegen im guatemaltekischen Gebirge auf 1500 metern zwischen 3 3000er Vulkanen laesst die Herzen der Schwarzwaelder kinder hoeher schlagen. Leider war es uns nicht moeglich den Volkan San Pedro zu besteigen, da 2 Tage zuvor eine Touristengruppe von einer Gruppe Einheimischer ausgeraubt wurde. Ja ja am Lago kann man sich nie 100 prozentig sicher sein, aber wir haben die sichere und auch schoenere Variante auf den Rostro maya vorgezogen, da wir uns bei einem Raubuerbfall verstaendlicherweise in die Hosen scheissen wuerden. Der Hike war absolut cool und der Blick auf den See und die Vulkane atemberaubend. Und auch wenn Dodo immernoch ein magnet fuer Verletzungen ist und Ferdi allmaehlich die Flitzekacke vereinnahmt, geht es uns nach wie vor super gut und wir geniessen die letzte woche jetzt noch in vollen Zuegen.

An Inka: Mit dem Vermissen muss ich dich leider enttauschen, das faengt nicht erst zuhause wieder an sondern hat bereits vor 3 Wochen begonnen. Bei Sternenhimmel und Kerzenschein leistet mir Ferdi den romantischen Beistand, is aber kein guter Ersatz :-)

An Ute: Hey super cool dass du geschrieben hast, haette ich voll nicht erwartet und hat mich echt gefreut. Werd beim naechsten Fam. Treff ausschweifend mit Bildern erzaehlen, wenn du willst.

Falls wir am 16. nach Hause kommen sollten, wuerden wir uns freuen wenns nicht pollo, frijoles mit tortilla geben wuerde. Wir fruehstuecken das zeug hier manchmal schon.

Liebe Gruesse an Alle und hasta luego, Ferdi und Dodo





Santissimo de Belen

1 08 2008

Hallo an alle,

freut uns dass euch unsere Bilder so gefallen bzw. beschaeftigen. Das Bild „Schauen aber nicht anfassen“ war eigentlich nur nen Gag. Ferdi hat es auf dem Bild nur so gedreht, als ob ich die Maedels anschauen wuerde. Aber trotzdem danke fuer eure aufschlussreichen Lebensweisheiten.

Huebsche Maedels sind hier sowieso eher Mangelware, vorallem die Einheimischen haben oefters mal nen Pollo mit Tortilla zuviel und somit sehen Frauen speziell in Mexiko, deutschen Biertrinkern aehnlich.

Der Pfad nach San Manuel

Die Ruekfahrt von Roatan, die uns ja bekanntlich Kopfzerbrechen bereitete, war ganz unerwartet perfekt und Ferdi hat sich ganz umsonst in die Hosen gemacht. Nach einem wie so oft nahrreichen, aber unueblichen Fruehstuek bei Burger King, gings damm weiter mit dem Bus auf eine laaange Fahrt nach Santa Rosa de Copan. Letztendlich sind wir dann aber in Corquin, dem Au von Honduras, gelandet. Bei unserem Abendessen hatten wir einen netten Plausch mit drei honduresen, die sich gern durchs deutsche Sozialsystem schummeln wuerden. Komischerweise hies in diesem kleinen Kaff das Viertel Berlin und unser Hotel auch , jaja die deutsche Geschichte hats zu was gebracht. SChon laenger vervolgten wir den Wunsch auf eigne Faust durch die Berge zu stapfeln und so gingen wir am naechsten Tag mit kompletter Montur von Belen Gualcho aus nach San Manuel de Colohuete. Als weisse hat mans schwer unauffaellig ueber einen gefuellten Marktplatz zu laufen. In diesen Regiomem treiben sich so gut wie nie Touristen rum und wenn dann ist jeder der ein Kopf groessser als sie und weiss ist ein Gringo sprich Ami. Is eigentlich ziemlich schade aber wenn man sich die Amerikanisierung hier unten anschaut logisch. Dem ein oder anderen Indigena musste wir auch schon verklickern, dass die Welt mit Amerika nicht aufhoert oder sogar das Frankreich nicht das Ende der Welt ist, wobei bildlich gesehen die Aussage natuerlich stimmt. Bei Ankunft nach dem 6 stuendigen Gewaltmarsch durch Flora Fauna und 20 km Pferdepoop blieb den Leuten in San MAnuel der Mundoffen stehen und sie brachten uns Gold, Muerre und Weihrauch. Einer von ihnen betete uns auch mit einem „Santissimo de Belen“an( heisst soviel wie heilige scheisse ihr kommt von Belen), weil er so verbluefft ueber unseren Trip war.

-)

Ferdi mit Poop :-)

Der Trip war kraeftezehrend, aber sau cool und den Umweg „off the beaten track“ ins Inlad absolut wert. Zum Fruehstuck gabs frischgebruehten Kaeffchen von unseren neu gewonnenen Freunden in San Manuel. Bei nen paar runden Mau Mau und nem spaerlichen Abendessen lernten wir Esmerlin, den Zauberer, kennen. Mit ihm und seinen etwa 10 Jahre alten Dorfhomes sind wir am Mittag dann baden im Rio „grande“ gegangen, was anfangs echt cool war aber gegen ende wollten sie fuer alles ein Dollar geschenkt bekommen, was aber auch verstaendlich ist, wenn man sieht wie wir leben koennen und sie leben muessen.

Abschliessend haben wir uns in Honduras auch noch mal ne Portion Maya Ruinen in Copan gegoennt und haben die spanischsprachige Tour gewaehlt und koennen mit Stolz von uns behaupten, dass wir so gut wie alles verstanden haben.

Pathetische Antwort an Herrn Dr. Siebert:

Des oefteren wird uns auf unserer horizonterweiterten Reise, durch ein kulturell und linguistisch differenziertes Land bzw. Laender, bewusst, dass die gelernte Faehigkeit, des Kommunizierens auf hoeheren Ebenen und auf variierenden Sprachen, ein solches Geschenk, und dass ist unser vollster Ernst, und nicht von Gott gegeben sondern durch das Broca’sche und Wernick’sche Gehirnzentrum erlernt, ist.

Auf Deutsch: Geil hier zu sein und mit allen sprechen zu koennen!

Saludos Karl und Florian





1000 Inseln und ein Vollkorntoast

25 07 2008

Bevor wir uns dem idyllischem Inselleben auf Roatan wirdmen wollten gingen wir noch einmal tief in den von Giftschlangen, Jaguaren und kleinen fiesen Krabblers regiereten Dschungel. Genauer gesagt in den Pico Bonito National Park am Rio Congrejal.

Ein Indianer Jones aehnlicher Ex-Militaerlaster brachte uns von Ceiba an die entlegene Jungel River Lodge.

Rafting am Rio Congrejal

Rafting am Rio Congrejal

Direkt an einem reisenden Wildwasserfluss gelegen, perfekt also um den lange schon ruhenden Adrenalinpegel zu kitzeln. Eine WIldwasser Rafttour lies unsere bettelnden extremsportler Herzen wieder aufleben. Im Army Style besiegten wir mit dem Kampfspruch „Who’s the best? – We Are!“ den Fluss. Im Team mit zwei ergeizigen Amis und dem Drill Captain, ein eingefleischter Rafter aus Honduras, besetzten wir Kampfstern Galaktika, also unser „Yellow Submarine“. Ein harmloser Kampfspruch schien die FLuten nicht zu beeinflussen und so blieb „Papi“ Ferdi ein hautnahes Flusserlebnis nicht verwaehrt. Da er aber davor Heldenhaft den Amerikaner zu seiner Seite gerettet hatte, wurde die Moral nicht beeinflusst.

Am naechsten Tag suchte der Adrenalinkick ein kleines Paeuschen und so ging es zu Fuss ind den Pico Bonito. Bestimmt uerber 100Liter ausgeschwitzt kamen wir an zwei wunderschoenen Wasserfaellen vorbei, haben den Dschungel nah wie nie gesehen und uns mit dem klaren Gebirgswasser erfrischt. Der Proviant in den Tagen war wiedereinmal auf Sparflamme. Als verkoestigung gab es ein lasches Vollkorntoast mit Thousand Island Sosse (Vali, Ferdi hat fuer dich mitgegessen).

Am Nachmittag sprangen wir von einer ca. 8-10 Meter hohen Klippe in den Fluss. Was die Sache aber spannend gemacht hatte, war, dass wir ueber einen Felsvorsprung springen mussten um ueberhaupt ins Wasser zu kommen. Die Landeflaeche im Wasser war von Felsen umringt und gerade einmal 3Meter breit, diese wurde aber von einem Felsen unter Wasser noch etwas eingeschraenkt. Klinkt extrem, und war es auch. Aber es war ein HAMMER geiles Feeling. (Ferdi hat den Stein unter Wasser bei 2Spruengen 2mal getroffen, JuhuUu! Aber nix passiert, Mama)

Auf der selben Stufe wie Helden aus Sagen, Kriegen und sonstigen Geschichten gings auf nach Roatan. Aber wie Hercules & Co haben auch wir unsere Schwaechen. Zwei schwache Maegen vielen der Fahrt auf die Insel zum Opfer und so mussten die zwei Bubis fett abkotzen. Beim DoDo gings schon eher ums Abnippeln.

Roatan

Roatan

Das Schiff ging naemlich; Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter,Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter,Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter…ca. 1.5Std. und damit viel zu lang.

Aber das Schlimme, wir muessen wieder mit dem Schiff zurueck :(

Bis dahin geniessen wir aber noch Flora, Fauna und die geballte Kraft der Sonne, dank der wir schon bald als Gringos marones durchgehen. Somit beantworten wir auch eure Fragen nach dem Wetter. Es SCHEINT die Sonne!!!

Viele Gruesse vom Platz an der Sonne





Honduras ? Warum Nicht

21 07 2008

Wir, als sogenannte fast traveller sind bei Rio Dulce in Guatemala vom weg abgekommen und kurzum in Honduras gelandet.

Aber zuerst einmal zur Vorgeschichte:

Nach San Ignacio sind wir ueber die Grenze in unser Hauptzielland Guatemala eingereist :-) (Noch mehr Stempel). Dort haben wir selbstverstaendlich Tikal bei der Inselstadt Flores besichtigt. Fuer die Maya- Neulinge, Tikal ist sowas wie Rom fuer das Roemische Reich oder Au fuer die Kuehe. War echt beeindruckend vorallem weil wir auch im Sunrise auf dem hoechsten Tempel ueber den Urwald schauen konnten. Schon fast mystisch wie ein Hollywoodfilm verschwanden und tacuhten die anderen Tempel auf.

Wir wollen uns aber jetzt nicht ewig damit aufhalten weil wir hier nur begrenzt zeit haben.

Weiter gings – heading south – nach Rio Dulce, dem groessten Fluss zwischen Amazonas und Mississippi River. Vom Glueck der Iren getroffen haben wir unter einer Bruecke waehrend dem Schaukeln auf dem Kinderspeilplatz, dank einem Penner, die sich hierzulande auch als Fremdenfueherh tarnen, einen netten hollaendischen Theologiestudent namens Martin getroffen. Dank ihm begaben wir uns alle drei zusammen mit einer lancha – Spanisch Raketenboot – zur Finca Tatin . Umgeben von Mosquitos begruessten uns die zwei aufgeschlossene und lustige Mitarbeiter der Finca. Die naechsten drei Tage entsand eine bunte Truppe bestehend aus zwei Deutschen( naemlich wir), Julie, eine amerikanische Waldorflehrerin, Alexis( dem guatemaltekischen Manager) und Esteban (ein aufgedreheter freiwilliger Mitarbeiter aus Guatemala City). In der kleinen entlegenen Jungellodge lernten wir sie immer besser kennen und gegen Ende des Tages waren wir immer die einzigen die noch wach waren, Spass hatten und ueber alles und auf jeder Sprache miteinander redeten. Es endete damit das wir zwei miteinader schon Englisch oder Spanisch und kein Deutsch mehr geredet haben. Alle vier Leute hatten interessante Stories und Lebensgeschichten zu erzaehlen. Gegen ende dieser drei Tage fiel es uns schwer, den bisher landschaftlich und gesellschaftlich schoensten Ort auf unserer Reise zu verlasssen und unseren neu gewonnenen Freunden Adios zu sagen.

An die Eltern: Macht euch keine Sorgen wir versuchen immer mal wieder zu schreiben, haben aber nicht immer die Moeglichkeit. Nicht hinter jeder Palme im Jungel ist ein Internetcafe :-) Unser Handy funktioniert nur in Mexiko leider.

Ausserdem macht euch keine Sorgen wegen der Visaabrechnung, die stimmt schon, ihr habrt richtig gelesen wir sind jetzt in Honduras.

Auch wenn wir nicht direkt antworten wir freuen uns ueber jedes Kommentar!!!

Kuesschen Dodo und Ferdi

An Papa von Dodo: Gehen in zwei bis drei Tagen nach Roatan, vielleicht erinnerst du dich daran dass Cristian aus Kanada hier gern Tauchen geht. Wir werden uns die Straende anschaeun und vll treffen wir ja auch den ein oder anderen kanadischen Tourist ;-) . Euch allen, Viel Spass auf La Palma !!!





Get Jungelized

16 07 2008

Da wir ja nicht jeden tag Internetzugang haben, und auch nicht alles immer so malerisch beschreiben koennen muessen wir leider ab jetzt prioritaeten setzen. Wir koennen also nicht alle Erfahrungen in Worte fassen.

Freut uns sehr, dass euch unsere Berichte gefallen, und auch kommentiert werden.

Bilder wuerden wir zwar liebendgern hochladen, aber da die Computer hier dem laid back Lebensstil entsprechend langsam sind, war es bis jetzt einfach nicht moeglich.

Nun aber hop hop ins koerbchen.

Wie versprochen haben wir uns den Karibiktraum auf den Cayes nicht entgehen lassen. Um die karibische Luft zu schnuppern sind wir mit einem 700PS uebermotorisierten Wassertaxi nach San Pedro gefahren. S.P: is eher ne dreckige und touristische Stadt, wo der naive europaeische Urlauber gern auch mal ein bisschen zu viel Geld liegen laesst. Die Fuechse, also wir, gehen nach Caye Caulker, denn dort gibts alles um einiges billiger: Cabañas (kleine Huetten am Strand fuer ca. 20 Euro die Nacht), Schnorcheltoren und Drogen.

Waren schnorcheln uns es war einfach nur cool. Morgend hatte es zwar noch gestuermt, aber optimistisch wie wir sind haben wir uns einschuechtern lassen. Als Low – Budget -Traveller haben wir die „kleine“ Schnorcheltour gewaehlt am local Reef, was aber nicht heisst dass es uns weniger gefallen hat. Nemo haben wir gesucht aber leider nur andere exotische Fische gefunden. Im metertiefen Wasser, wo selbst die kleineren Unter uns ;-) ab und zu stehen konnten, erkundeten wir eines der wahrscheinlich weltbesten Tauchreviere. Der englischen Sprache maechtig fuehlten wir uns im Sprachraum Belize eigentlich unaufhaltsam, bis unser Guide anfing zu reden. Eine Mischung aus Nuscheln, Lisbeln und der Joint von vor wahrscheinlich wenigen Minuten waren zu hoeren…und wir verstanden nichts.

Zum grossen glueck fuer uns waren wir nur zu dritt auf der Tour. Da alles im Leben aber einen haken hat, war der dritte Mann ein Franzos. Ein Lichtblick tat sich auf als wir nur noch zu zweit mit unserem guide im Boot sassen. Orientirungslos wie fast alle Franzosen steuerte er unkontrolliert im Wasser herum. Unsere gutmuetige Art selbst der ein wenig hinterbliebenen Menschen gegenueber, holten wir ihn wieder an Bord. Auch unsre Unterwasser- Wrestling gingen nur auf Dodos kosten.

Nach den Cayes gings fuer uns ins Inland, auf der Suche nach dem „Contraire“, also den Jungel. Mit alten U.S. Schulbussen gings von Belize City ueber Belmopan (Hauptstadt) nach San Ignacio im far west. Dort haben wir uns eine Tour durch den Actun tunuchil Muknal oder so aehnlich Cave gegoennt, Hiking und swimming included. Wir haben endlich unseren lang ersehnten jungel gesehen und konnten endlich durchheizen ( wir sind auf einem Singeltrail hinter unsportlichen Englaendern gelaufen). Den morgendlichen Gag duerft ihr euch jetzt aber nicht entgehen lassen:

In aller Hektik musste der kleine Ferdi morgens noch mal gross A A machen und ging dabei die ganze Sache zu euphorisch an. Ein kurzer drift um die Kurve, den Fokus wo anders und bam…es knallt, der Tukan jauchzt, der BrRruellaffe schnalzt die Zunge und lacht, denn Ferdis Stirn ziert ab jetzt eine 4cm lange Wunde. Auch dieser Dickschaedel konnte dem massiven Urwaldholz des Tuerrahmens nicht standhalten. Mit den Sternen, naeher als sonst gings dann eben auf die Cave Tour und es wurde wieder dunkel. Nach der Cavetour lag unsre Hauptbeschaeftigung im atemberaubenden Kleider- Trocken- werden- Wettbewerb. Wo bei der ein oder andere Wanderschuh jetzt immer noch einen leicht modrigen Geruch hinter sich herzieht.

Unser Fazit ueber Belize: Absolut nette Leute, nen bisschen verkifft manchmal, aber immer hilfsbereit und freundlich. Aufpassen muss man trotzdem, denn der ein oder anderen Gestalt sollte man Abends nicht mehr begegnen. Das Land ist wuenderschoen und wie der Vater (Marcus) einer Familie bei der wir uebernachtet haben sagt:“ We came here not to make money, but to enjoy the laid back attitude.“

Die Gegensaetze kennzeichnen das Land; Der undurchdringliche Jungel und die Karibikkueste, sowie die herunter gekommenen Gebiete und die aufrgund der vielen Steuern ueberteuerten Preise ( Belize ist eines der teuersten Laender in Central America)

Uns hat Bwelize absolut gefallen und sind gespannt was Guatemala alles zu bieten hat.

Dodo und Ferdi





Corozal, der erste belizianische Boden

8 07 2008

Ab jetzt nicht mehr spanisch sondern englisch. Nach El Salvador das wohl kleinste Land. Wie ein kleiner Aussenseiter liegt das Land eingeengt zwischen Mexiko im NOrden und Guatemala im Westen und Sueden. Die ehemalige britische Kolonie hat die englische Sprache und die Queen auf den Geldscheinen von der Kolonialzeit behalten.

Neben Cesar, einem Autoputzer aus New York, trifft man hier maasenweise Chinesen, Schwarze(eigendlich nur) und Araber.

Waehrend wir schreiben muesst ihr wissen, dass wir in einem 2qm kleinen Grossbuero sitzen. Der Ventilator blaest uns ins Gesicht und der Hotelbesitzer liest brav seinen Koran. Er hat keine Bombe im Gepaeck, sondern nur super freundliche Tipps und Gespraeche auf Lager. Zwei fuer uns ganz nette Leute stellten sich durch ihn als kiffende Kleinkriminelle raus. Kiffen=Knast in Belize, desswegen Obacht!!!

Ihr Codewort ist Tupac. Antwortet mabn, egal was, haelt der sogenannte Kiffer an und bietet einem Shit zum rauchen an. Dass das kleine Kind auf dem Gepaecktraeger sitzt ist hierbei unwichtig.

Keine Angst Mama und Papa, wir haben 50cent geantwortet, was so viel heisst wie, kein Interesse.

Morgen gehts auf die Cayes, genauer San Pedro und Caye Caulker. DIe wohl besten Tauchreviere in der western hemisphere.

Bis dann euer DoDo und Ferdi





Bacalar?

8 07 2008

Das Hardcore Chilling in Tulum war nichts fuer uns, und so reisten wir weiter nach Chetumal, die Grenzstadt zu Belize. 3km Fussmarsch zum Meer und dann nur eine eklige, gelbe Bucht vorgefunden. What a pitty!

Unsere felixble Ausruestung bot natuerlich auch darfuer eine Alternative. Bacalar, ein kleines, verkommenes, stueckweit auch vergessenes Dorf im Nahen Osten…ne Spass (macht ma oefters hier)

Ist ca. 40km noerdlich von Chetumal. Wenn man Bacalars Strassen anschaut, koennte man denken, dass man auf 10m 3mal ausgeraubt, verpruegelt oder veschleppt wird. War aber nicht so!!!

Die LEute waren ewig cool drauf, super freundlich (auch wenn der neue Meindl Revolution auf frisch gestrichenen Strassen ausprobiert wird) und haben uns bei der Hotelsuche nicht im Stich gelassen. Um 8Uhr abends haben wir uns noch in die Lagune gelegt, die bestimmt noch 20Grad warm war. Leider doch schon zu kalt fuer den ein oder anderen Mexikaner.

Auch wenn Bacalar richtig run-down und shabby war, kann man sagen dass das Dorf mit am interessantesten war.

Egal wo wir bisher gelandet sind, Luxus oder grenzwertiges Slums: aufregend war es immer.





Bei den weary traveler

8 07 2008

Nach Cancun schnappten wir uns einen Buss nach Tulum. E Luxus Liner mit Klimaanlage, breiteren Sitzen (fuer den dicken DoDo und die Mexikaner) mehr Beinfreiheit (fuer den Ferdi) und einem TV.

Haben uns mit vollgepackten Rucksaecken die Maya Ruinen am Meer angeschaut. Kleine Nebenbemerkung: In Mexiko,Belize gibt es so viele Maya Ruinen wie bei uns Toi Toi Haeusle. Die Ruinen in Tulum waren ziemlich cool, weil es auch die einzigen Ruinen sind, die an tuerkisblauem Sandstrand liegen.

MOtiviert wie wir waren wollten wir nach Tulum Stadt laufen und haben grosszuegig alle Taxis durchgewunken. Nach 45min waren wir fett am Arsch, total verschwitzt und haben den rettenden Strand Playa Maya gefunden. Neben Bikinigirls und Sixpackboys haben wir mit unseren Wanderstiefeln den Sand beiseite geschaufelt und zielstrebig die Strandbar angepeilt. Die zwei guten Freunde Frozen Strawberry und Frozen Pineapple haben uns die verlorene Energie zurueckgegeben. Mit einem fluechtugen Blick ueber den perfekten Strand haben wir dann doch eher kleinlaut die Taxis angestrebt und fuhren fuer 45Pesos, also 4.5USDollar, in die City.

Als Preisvergleich: 22Pesos, ca. 2Euro, in Mexiko tragen dich mit einem BUs 40km weit. BEi uns kann man fuer den Preis gerade mal ins Taxi reinschauen, wie ihr wisst.

In Tulum selber haben wir im Weary Traveler Hostel gepennt. Eine kleine Oase fuer muede,=weary, Backpacker. 3Stunden Haengematte chillen ist hier die untere Grenze. Am Abend gabs self-made d’Hamburger.

Hier treffen sich alle Nationen und jeder prahlt mit seinen Erlebnissen…wir haben erstmal zugehoert ;-)





Ankunft in Cancun

4 07 2008

Hola an Alle,

sind nach etwa insgesamt 11 Stunden Flug in Cancun um kurz vor 22.00 Uhr gelandet. Hat alles bisher gut geklappt. Sind gestern nach der ersten rasanten Taxifahrt erstmal tot ins Bett gefallen, haben uns aber nicht von den Taxifahrern verarschen lassen.

Haben gestern erstmal nichtschlecht gestaunt, wieviele und vorallem wie riesige Luxushotels es hier in der Hotel -Zone gibt. Damit sich die Reichen und Schoenen nicht verirren gibt es auf der gebenueberliegenden Siete jeweils nen Mc Donalds.

Ganz anders ist allerdings der eigentliche Kern von Cancun, den wir heute kennengelernt haben: Hektisch, authentisch und vorallem nicht gesichtslos.

Unser erster Ausflug heute ging auf die Isla Mujeres mit Taxi und der anschliessenden Faehre, die von den einheimischen auch benutzt wird und somit auch entsprechend billig war. Die Faere brachte uns neben Tageloehner und dickbaeuchuigen mexikanischen Truckern auf eine wunderschoene Suedseeinsel, auf der zu unserer Ueberraschung auch ein Militaerstuetzpunkt war. Kristalllklares Wasser und feinster, weisser Sand umgeben die Insel, auf der Amerikanischer Kommerz wie McDonalds verboten ist.

Die pralle Sonne beschert uns neben einem schoenen Tag auch einen entspreechenden Sonnenbrand. Da die Sonnencreme genauso spontan im Hotel vergessen wurde wie Badehose und Handtuch :-)

Ferdi musste natuerlich noch zum Friseur gehen, der praktischerweise gleich um die Ecke war.

Sonniger Gruss, Ferdi und Dodo

P.S: Bilder hochladen is nich, dank den Highspeed PCs :-(   vielleicht woanders und spaeter





Belize

1 07 2008